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Spielmannszug Lühnde e.V. erzielt eine gute Bewertung beim Deutschen Musikfest in Chemnitz

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Im Abstand von sechs Jahren findet in Deutschland das bundesweite Musikfest statt. Bereits zum dritten Mal hatte sich der Spielmannszug zur Teilnahme und zum Wertungsspiel angemeldet. In diesem Jahr war Chemnitz die gastgebende Stadt.
Beim Wertungsspiel in der Konzertklasse für Spielleutemusik konnten die Musiker aus Lühnde die antrainierte Leistung fehlerfrei abrufen. Der Spielmannszug hatte für den Vortrag eines Abba-Medleys ein hochpreisiges Marimbaphon gekauft und Trommler Sven Timpen war sichtlich erleichtert, dass ihm jeder Schlag darauf gelang. Erstmals standen mit Anna Wiebach, Milena Fricke und Madlen Wiesner drei völlig unerfahrene Flötistinnen aus dem Kreis der Nachwuchstalente mit auf der Bühne. Auch sie behielten Nerven und zeigten ihr Können. Vorab wurden Instrumente, die von anderen Vereinen der Klasse Spielleutemusik aus Busanhängern geholt wurden, beeindruckt in Augenschein genommen. Kesselpauken, Röhrenglocken und Konzertflöten, die die Lühnder noch nie zuvor gesehen hatten. Dass der Vortrag des Spielmannszugs in Kategorie drei (eine Stufe schwieriger, als bei der Teilnahme in 2007) unter diesen Umständen mit „gut“ beurteilt wurde, bereitet stolz. Die zusätzlich investierte Arbeit und Zeit hat sich gelohnt. Besondere Gratulation gilt den Musikzügen aus Harsum und Borsum, die in der noch höheren Kategorie vier ein „Sehr gut“ erreichen konnten.

Seine Lieblingsseite konnte der Verein bei einem Standkonzert in der Chemnitzer Innenstadt zeigen. Viele Passanten versammelten sich und bejubelten die Vorträge. Die Zeit der Aktiven auch einmal in die Zuschauerrolle zu springen, war knapp. Am liebsten hätte man sich gevierteilt, um bei den zahlreichen Bühnen zu lauschen und Wertungsvorträge in anderen Klassen zu verfolgen.
Die Stadt Chemnitz zeigte sich von der besten Seite. Überall traf man freundliche und hilfsbereite Menschen. Zwei junge Damen waren ehrenamtlich als Scouts für den Spielmannszug tätig. Gut vorbereitet begeisterten die Studentinnen Anna-Marie und Alexandra mit einer kleinen Stadtführung und gingen spontan auf Wünsche ein.
Am Sonntag fand die Abschlussveranstaltung statt. Die teilnehmenden Vereine spielten gemeinsam zum Großkonzert auf dem schönen Theaterplatz auf. Die sehr guten Sopranflötistinnen aus Lühnde waren beteiligt. Bei dem anschließenden Umzug durch die Innenstadt säumten zahlreiche Musikfreunde dicht gedrängt den Weg. Winkend und klatschend wurden die Musiker verabschiedet. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Großer Dank richtet sich an alle, die zum Gelingen beigetragen haben und an den ersten Vorsitzenden des Kreisverbandes Norbert Lange mit seinen Helfern, die die Teilnahme unterstützt und für eine gute Präsentation des Hildesheimer Musikverbands gesorgt haben.