Putzen für die großen Feste – Lühnder Bürger bringen ihre Feier-Utensilien auf Vordermann

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(gs). „Wir wollten mit dieser Aufräumaktion wieder für Ordnung sorgen und uns zusätzlich einen Überblick über die Veranstaltungsgegenstände verschaffen“, hieß es aus den Reihen der Vereine und Ortsbürgermeister Thomas Weiß. Die frühere „Interessen-Gemeinschaft-Lühnde“ (IGL) hatte in früheren Jahren zahlreiche Bierzeltgarnituren, Pavillons, Zelte und Lichterketten für allerlei Aktivitäten im Dorf angeschafft. Diesen Zusammenschluss gibt es aber seit drei Jahren nicht mehr. Nach Auskunft von Thomas Weiß musste der Ortsrat handeln. Wichtig sei zunächst die Erstellung einer Inventurauflistung, dann die Instandsetzung aller noch vorhandenen Gegenstände. Bei der jüngsten Fastnacht-Bürgerversammlung sind die Vereine zu dieser spontanen und notwendigen Aktion aufgefordert worden. 18 Personen traten jetzt an, die meisten mit handwerklichen Fähigkeiten und Werkzeugkoffern ausgerüstet. Tische, Bänke und die Festzelte standen den Vereinen regelmäßig für ihre Aktivitäten und Festlichkeiten zur Verfügung.

Klar, dass nach Jahren auch starke Beschädigungen auftreten, meinte der Ortsbürgermeister. „Keiner kümmerte sich aber darum.“ Den gesamten Fundus dieser Gegenstände schaffte die IGL einmal aus den Überschüssen aller Veranstaltungen an. Aus einem Container auf dem ehemaligen Schachtgelände holten die Freiwilligen zunächst alle dort eingelagerten Garnituren heraus, teilweise waren sie zerstört und in einem desolaten Zustand. Thomas Weiß staunte nicht schlecht, denn mit der  Feuerwehr, dem Turn- und Sportverein, Schulförderverein der Grundschule Lühnde, Fastnachtsverein, DRK, Schützenverein und Kirchenchor waren fast alle örtlichen Vereine vertreten. Im ersten Stockwerk der noch vorhandenen großen Schachtgebäude sind die Zelte gelagert. Auch hier musste vieles aussortiert, zusammengestellt und neu wieder aufgebaut werden. Das klappte gut. Was nicht mehr zu gebrauchen war, landete im Schrott. Schon mit Blick auf die 900-Jahr-Feier von Lühnde in fünf Jahren, 2017, soll mit dieser ersten Bürgeraktion ein Anfang gestartet werden. Bei einem Abschlussessen für alle beteiligten Personen lobte der  Ortsbürgermeister Holger Reitemeyer als sehr aktiven Bürger. Bei ihm können die generalüberholten Veranstaltungsgegenstände von Vereinen und Privatpersonen gegen eine kleine Spende ausgeliehen werden. Kostenlos werden sie dagegen für den jährlichen Weihnachtsmarkt ausgegeben.

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