Keine Klönnachmittage mehr

Mitgliederzahl im Lühnder DRK gestiegen / Ortsverein gibt sich eine eigene Satzung

Lühnde (hs). Der DRK-Ortsverband Lühnde hat jetzt eine eigene Satzung. Sie war nach dem Wechsel der Vorsitzenden notwendig geworden. Marion Hofmann, die den Posten im vergangenen Jahr von Rosel Dahlke übernommen hatte, berief eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um das Regelwerk absegnen zu lassen.

Hofmann dankte in der Hauptversammlung im Hermann-Busche-Haus dem Kreisvorstand für die unterstützende Hilfe. Um als „Neuling“ mit den DRK-Richtlinien noch besser vertraut zu sein, habe sie sich eine Woche in Bad Pyrmont schulen lassen.
In ihrem ersten Rückblick erwähnte die neue Vorsitzende, dass sich das DRK beim Schützenfest, dem Jubiläum des Spielmannszugs, dem Fest der Kirchengemeinde und am Seniorennachmittag beteiligte. Um 72 Blutspender zu betreuen, halfen 15 Rotkreuzler tatkräftig mit. Das galt auch für den Weihnachtsmarkt, für den „fleißig“ Kekse gebacken wurden. Die Klönnachmittage, die elfmal auf dem Plan standen, „waren nicht gut besucht“. Diese Treffen wird es nicht mehr geben. „Das letzte ist am Montag, 5. Mai, um 15 Uhr“, kündigte Hofmann an. Dafür soll etwas Neues auf die Beine gestellt werden. Die Ex-Vorsitzende Dahlke wandte ein, sie habe die Klönnachmittage 17 Jahre immer gern gestaltet, aber mit zehn Teilnehmern mache es einfach keinen Spaß mehr.
Ein Ausflug führte im vergangenen Jahr mit 50 Teilnehmern zum Kloster Blankenburg. In diesem Jahr ist am 30. Mai Bad Münder das Ziel (Abfahrt 12 Uhr). Die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Hentrich plant für den 28. August eine zweite Fahrt, und zwar nach Hannoversch-Münden.
Am 2. August, 14 Uhr, will das DRK bei einer Ferienpassaktion mit Kindern boßeln. Blutspendetermin ist der 18. Juni, 16 bis 19 Uhr. Beim Seniorennachmittag am 24. Mai wird sich das DRK um die Cafeteria kümmern.
Abschließend gab die Vorsitzende bekannt, dass der Ortsverein nun auch im Internet unter www.luehnde.com vertreten sei. Sie dankte Thomas Weiß und Jörn Holze, die diese Seite eingerichtet haben.
Kreisvorstandsmitglied Heinz-Otto Kobbe empfahl, jeder Ortsverein solle eine Jugendrotkreuzgruppe gründen. Der Kreis unterhalte etliche Einrichtungen wie Seniorenheime und Kindergärten mit rund 200 Mitarbeitern. Außerdem gebe es drei Rettungswachen.
Ortsbürgermeister Thomas Weiß dankte dem Ortsverein für die „geleistete“ Arbeit. Als Sprecher der Interessengemeinschaft örtlicher Vereine und Verbände (IGL) lobte Gerd Nawo die „gute verlässliche“ Zusammenarbeit mit dem DRK bei Dorffesten.
Positive Signale von der Kassenwartin Ute Kaevel: Die Finanzen seien „stabil“ und die Mitgliederzahl sei um sieben auf 117 gestiegen. Neue Revisorin ist Ursula Strüber.

 

Sechs Jahrzehnte Mitglied im DRK

Lühnde. Inge Ziesenis (rechts) ist seit 60 Jahren Mitglied im DRK. Für die langjährige Treue wurde sie in der Hauptversammlung des Lühnder Ortsvereins von den Kreisvorstandsmitgliedern Evelin Philipp (Zweite von links) und Heinz-Otto Kobbe (Vierter von links) mit Urkunden und Anstecknadeln geehrt. Die Vorsitzende Marion Hofmann (links) und Stellvertreterin Ingrid Hentrich (Dritte von rechts) gratulierten. Gertrud Rieger und Hilde Roth wurden für 30 Jahre und Resi Becker für 20 Jahre ausgezeichnet (von links). Der Ortsvorstand schloss sich mit Blumen und Pralinen an. Die Ehrungen für die nicht anwesenden Elli Nawo, Gertrud Grimpe (je 30 Jahre) und Christa Broszehl (40 Jahre) werden nachgeholt.

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(hs)/Foto: Schlittenbauer 

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